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Kommentare zum Film

„Wem die Bilder gehören – das ist das Leitmotiv des überraschend spielerischen und philosophischen Dokumentarfilms …, dessen Form den Inhalt widerspiegelt. Eine große Stärke dieses ideen- und facettenreichen Films ist seine undogmatische Erzählform.“
JENNI ZYLKA | taz vom 11.4.2019

„..trifft den Nerv der Zeit. Eine wahre, teils assoziative Bilderflut, die ungemein zum Nachdenken anregt.“
BADISCHE NEUESTE NACHRICHTEN vom 11.4.2019

„Ebenso rauschhaft wie widersprüchlich.“
DANIEL KOTHENSCHULTE | Frankfurter Rundschau vom 11.4.2019

„Philosophisch getönte(n) Fragen werden auf spannende Weise erörtert. … empfehlenswert für alle, die sich einen Überblick über die möglichen Schattenseiten des wachsenden Bilderkonsums verschaffen wollen.“
BIANKA PIRINGER | Spielfilm.de

„Der illegale Film [ist] ein Found-Footage-Feuerwerk, eine mitunter wagemutig montierte Fundgrube aus im Internet geklauten Bildschnipseln aller Art und Form.“
FALK STRAUB | kino-zeit.de

„Der Essayfilm zu den digitalen Streitthemen der Stunde. Originale Bilder, so die These, gibt es im digitalen Zeitalter nicht mehr, schon aus praktischen Gründen. Der Gedanke ist zwar nicht gerade brandneu, Martin Baer und Claus Wischmann arbeiten aber sehr schön mit dem Problem, das jeder Essayfilm hat: Wie bebildere ich meine Ideen interessant und ohne mich durch Lizenzgebühren zu ruinieren? Scheinbar gibt es nur zwei Wege: Stehlen – oder Filmförderung.“
PHILIPP BOVERMANN | Süddeutsche Zeitung vom 11.4.2019

„Der illegale Film kommt so bei den unterschiedlichsten Aspekten und Themen mal vorbei, ist mal erstaunlich, dann wieder witzig, manchmal auch ein klein wenig erschreckend. Denn eigentlich weiß keiner so genau, was uns da in Zukunft noch alles blüht.“
OLIVER ARMKNECHT | film-rezensionen.de

„Ihre Reflexionen über die Kollision zwischen Copyright und Kreativität, Datenschutz und technischer Machbarkeit kommen zur richtigen Zeit.“
MANFRED RIEPE | epd Film

„Wem gehören die Selfies, die Tag für Tag das Internet verstopfen? Wirklich den Urhebern? Die Doku fragt auch, ob obsessives Fotografieren den Selbstwert erhöht. Etwas wahllose, aber nachdenklich machende Reise in eine Welt voller Selbstdarsteller.“
TV TODAY

„„Der illegale Film“ ist ein Film, der wiederholt angesehen werden will.“
ULRICH KRIEST | filmdienst.de

„Doch das Gesagte bleibt in der Regel an der Oberfläche der Bilder und Texte hängen, eine medientheoretisch so naheliegende Frage wie jene nach den ontologischen Unterschieden der jeweiligen Bildarten (analog / digital, Fotografie / Film) und was sie für die Leitfrage „Wem gehört ein Bild?“ bedeuten, wird gar nicht erst gestellt“
JANIS EL-BIRA | Perlentaucher

The Illegal Film explore l’évolution excessivement rapide de la production d’images, abordant également toute la question des droits d’auteurs et de la vie privée, à l’heure des nouvelles technologies, de plus en plus invasives. Découvrez comment votre propre image ne vous appartient peut-être plus (The Illegal Film)“
37e FESTIVAL INTERNATIONAL DU FILM SUR L’ART, Montréal, Kanada

„Diese Kulturgeschichte des „Sich-ein-Bild-Machens“ ist ein richtiges filmisches Grundlagenwerk geworden.“
URSULA VOSSHENRICH

„Throughout the 20th century, we observed the development and diffusion of image capture technologies.
This process, based on the capitalist logic, resulted in a constant improvement and cheapening of imaging devices, as well as the subsequent replacement of previous technologies with more cost-effective, faster and safer ones.
What we see in „The Illegal Film“ is a reflection on this process. The film is a reflection on the contemporary imaginary excess and on the banalization of the image generated by it.”
SABRINA TENÓRIO LUNA

„Während andere Kollegen sich aus berufsständischem Interesse mit den kompliziertesten Details von Copyright und Zitatrecht rumschlagen, während Politiker um ausgefeilte Formulierungen ringen und die Medienkonzerne um ihre Pfründe kämpfen, schnürt dieser Film das Paket noch mal vollständig auf und stellt die einfache Frage: Wem gehört mein / dein / unser Bild. Punktgenau für die lärmende Debatte. Kein programmatischer Film, kein Agitationsstück für die ‚richtige‘ Lösung des Problems. Stattdessen ein fast philosophischer Diskurs voller Überraschungen und Entdeckungen.“
„An den hintergründigen Witz und die atemlose Geschwindigkeit der Montage erinnere ich mich noch aus ‚Befreien Sie Afrika!‘. Aber hier gibt es noch einen anderen Thrill: Die Bilder, deren ‚Enteignung‘ durch die großen kommerziellen Bildbesitzer der Film beklagt, verwendet er ungeniert selber, um seine These zu untermauern.“
THOMAS GIEFER